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Was ist der BA SoWi?

Der integrative Bachelorstudiengang Sozialwissenschaften - Medien, Politik, Gesellschaft ist ein gemeinsamer Studiengang der Fächer Soziologie, Politikwissenschaft und Kommunikations- und Medienwissenschaft. Er ist interdisziplinär, leistungsbetont, praxisorientiert und international kompatibel. Mit einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss und einer  breiten akademischen Grundausbildung eröffnet er hervorragende Chancen für ein Aufbaustudium in Masterstudiengängen in aller Welt sowie für berufliche Spezialisierung und Weiterqualifikation.

Das Studium vermittelt wichtige Theorien und wesentliche Forschungsergebnisse der Soziologie, Politikwissenschaft und Kommunikations- und Medienwissenschaft auf Universitätsniveau. Es umfasst eine intensive und anwendungsorientierte Methoden- ausbildung und den Erwerb von Schlüsselqualifikationen und berufspraktischen Kompetenzen – regelmäßig kooperiert das Sozialwissenschaftliche Institut mit Vertreterinnen und Vertretern des Arbeitsmarktes und lädt Praktikerinnen und Praktiker aus der Wirtschaft ein. Ein dreimonatiges Pflichtpraktikum vernetzt das Studium mit der Berufswelt.

Gegenstände des Studiums sind soziale Strukturen und ihr Wandel, politische Systeme und Politikfelder sowie die zentrale Rolle der modernen Kommunikationsmedien in der heutigen Gesellschaft.  Einen weiteren Schwerpunkt bilden professionelle Erhebungs- und Analysemethoden. Aus unterschiedlichen, jedoch theoretisch und methodisch miteinander verknüpften Perspektiven vermittelt das Studium so ein differenziertes und reichhaltiges Bild der gesellschaftlichen Wirklichkeit und die Kompetenz, dieses Wissen kontinuierlich zu prüfen und zu erweitern.

Der Studiengang ist übersichtlich in Module unterteilt, Prüfungen macht man studienbegleitend – ein zügiges Studium mit dem Bachelorabschluss nach 6 Semestern ist die Regel.

Es lohnt sich, einmal einen Blick in das aktuelle kommentierte Vorlesungsverzeichnis zu werfen, um einen Einblick in das breite Kursangebot des Sozialwissenschaftlichen Instituts zu bekommen, aus dem Studierende des BA Sozialwissenschaften - Medien, Politik, Gesellschaft in ihren i.d.R. drei Studienjahren wählen können.

Wie geht's danach weiter und was kann man damit „werden“?

Die breite und vielseitige Ausbildung qualifiziert für eine Berufstätigkeit in unterschiedlichen Bereichen. Eine intensive Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, die interdisziplinäre theoretische Ausbildung und eine professionelle Methodenkompetenz sichern den Zugang zu einem sich dynamisch verändernden Arbeitsmarkt.

Die Integration der drei Fächer und die fundierte Methodenausbildung ermöglichen ein weiterführendes Studium in der Soziologie, Politikwissenschaft und der Kommunikations- und Medienwissenschaft. Über 20% der Absolventinnen und Absolventen haben dabei einen Masterstudiengang im Ausland studiert, etwa Social Research, European Studies, Journalism, Diplomacy oder Public Relations – von Amsterdam und Brüssel über Paris, London und Madrid bis zu Universitäten in den USA und Australien. Aber auch das Sozialwissenschaftliche Institut selber bietet zwei attraktive Masterstudiengänge an: den „MA Sozialwissenschaften“ und den „MA Politische Kommunikation".

Eine 2006 durchgeführte Befragung ergab, dass rund 50% der Absolventinnen und Absolventen nach ihrem Abschluss eine Berufstätigkeit aufgenommen hatten. Auf den ersten drei Plätzen lagen Journalismus, Öffentlichkeitsarbeit und Werbung, vertreten waren außerdem Markt- und Meinungsforschung, Unternehmens- und Politikberatung, Sach- und Personalentwicklung sowie eine Reihe weiterer Berufsfelder.  

Das Praktikumsbüro des Sozialwissenschaftlichen Instituts bildet die Schnittstelle zur Berufswelt. Es vermittelt Praktikumsplätze und Nebenverdienstmöglichkeiten und betreut die praxisorientierten Anteile des Studiums. Das Leonardo-Programm bietet die Möglichkeit finanziell unterstützter Auslandspraktika, z.B. in Tschechien, den USA, Indien, Guatemala, Namibia, Chile, Thailand oder Nepal.

Unser langjähriger Leiter des Praktikumsbüros Herr Gernand, der den besten Überblick die konkreten Berufsperspektiven unserer AbsolventInnen hat, findet gute Gründe für den BA-Sowi:

"Das Bachelorstudium soll einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss vermitteln. Dazu will auch das Praktikumsbüro beitragen. Hier werden vielfältige Kontakte zur Arbeitswelt geknüpft. Das fällt uns nicht schwer, denn wir sind in den verschiedensten Bereichen des Arbeitsmarktes willkommen.

Warum? Bachelor Sozialwissenschaften: Theoretisch -  Praktisch – Gut!

• Getreu dem Motto, dass nichts so praktisch ist, wie eine gute Theorie, lernt man im Studium mit Theorien zu arbeiten. Ist das wichtig für den Beruf? Ja, da die Auseinandersetzung mit Theorien das analytische und strukturierte Denkvermögen über die inhaltlichen Aussagen hinaus schult – Fähigkeiten, die in vielen Stellenausschreibungen nachgefragt werden.

• Praktisch sind wir, weil in die Ausbildung immer Praktikerinnen und Praktiker eingebunden werden. Sei es, um gemeinsame Projekte zu bearbeiten oder anwendungsorientiert ,Soft Skills' zu vermitteln und zu trainieren. Die Berufspraxis lernt man direkt während des Praktikums kennen, die im In- und Ausland durchgeführt werden. Wir helfen damit Netzwerke zu knüpfen, die für den Berufseinstieg von kaum zu unterschätzender Bedeutung sind.

• Gut sind wir, weil wir uns bemühen, diese Grundlagen gemeinsam mit unseren Studierenden weiter zu entwickeln und auszubauen.

Fazit: Düsseldorfer Sowi Bachelors are welcome!"

Verso - der "Verein der Freunde und Förderer des Sozialwissen- schaftlichen Insituts der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf e.V." - pflegt zusammen mit dem Praktikumsbüro und dem Unternehmensbeirat des Instituts den Kontakt zur Arbeitswelt und veranstaltet u.a. auch einen "Career Day", der sich ausschließlich an die Studierenden des Sozialwissenschaftlichen Insituts richtet.

Das Alumni-Netzwerk "ALUMNI SOWIso" des Sozialwissenschaftlichen Instituts bietet Studierenden des BA Sozialwissenschaften die Möglichkeit, den Wissensvorsprung der Ehemaligen zu nutzen und hilft AbsolventInnen, sich nicht aus den Augen zu verlieren. 

Verantwortlichkeit: