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Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Postadresse
Universitätsstr. 1, 40225 Düsseldorf
Besucheradresse
Ulenbergstraße 127, 40225 Düsseldorf
Gebäude: 37.03
Etage/Raum: 3.16
Nordrhein-Westfalen Bundesrepublik Deutschland
https://www.sozwiss.hhu.de/institut/abteilungen/soziologie/soziologie-iv/niklas-herrberg

Ausbildung

10/2013 bis 04/2017: Bachelorstudium der Sozialwissenschaften (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)

10/2017 bis 02/2020: Masterstudium der Sozialwissenschaften (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)

Seit 05/ 2020: Promotion am Lehrstuhl Soziologie IV (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)

Berufserfahrung

04/2018 bis 06/2019: Wissenschaftliche Hilfskraft mit Bachelor-Abschluss im Bereich Kommunikation und Medienwissenschaften (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)

Seit 04/2020: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Soziologie IV (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)

Lehre

Übung: Einführung in die soziologische Theorie I (Wintersemester 2019/2020)

Vertiefungsseminar: Eine soziologische Betrachtung von Verschwörungstheorien (Sommersemester 2020)

Übung: Einführung in die soziologische Theorie II ( Sommersemester 2020)

Übung: Einführung in die soziologische Theorie II (Wintersemester 2020/2021)

Vertiefungsseminar: Einführung in die kritische Theorie (Sommersemester 2021)

Vorträge/ Workshops

Geheime Mächte und totale Kontrolle? Oder warum der Glaube an die große Verschwörung attraktiv sein kann. Online-Workshop für die Junge GEW Dortmund, 02.12.2020. digital.

Von Gott berufen, um das „Reich“ zu befreien: Religiöse Motive als legitimierende Zuschreibungen in der Reichsbürger-Szene. 40. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, 14.–24. September 2020, digital.

Forschungsschwerpunkte

  • Antisemitismus
  • Verschwörungstheorien
  • Rechtsextremismus (insbesondere die Reichsbürger-Szene)
  • Qualitative Methoden

Promotionsvorhaben

Alltäglicher Antisemitismus
Deutungsmusteranalyse jüdischer Bedrohungswahrnehmung bezüglich intersektionaler Ausdrucksformen von Antisemitismus in Deutschland

Mein Promotionsvorhaben geht der Frage nach wie Jüdinnen und Juden Antisemitismus in Deutschland wahrnehmen und deuten sowie welche (Handlungs-)Konsequenzen hieraus resultieren. Antisemitismus wird hierbei als ein komplexes Weltdeutungssystem aufgefasst, welches an andere Ideologien (wie Sexismus, Rassismus oder Nationalismus) anschließen kann. Dies impliziert, dass verschiedene Ideologien sich so wechselseitig durchdringen und stützen. Derartige Ausdrucksformen stehen dabei weitergehend in einem Zusammenhang mit den jeweiligen politisch-kulturellen Gelegenheitsstrukturen, da diese das Auftreten konkreter Formen des Antisemitismus auf unterschiedlichen Ebenen bedingen.

Anhand einer qualitativen Analyse soll erhoben und analysiert werden welche Deutungsmuster unter Jüdinnen und Juden bezüglich verschiedener Antisemitismusformen vorherrschen und in welchem Verhältnis diese zueinander stehen. Die Analyse bezieht sich hierbei einerseits auf die Auswertung kollektiver Deutungsmuster im medialen Diskurs und andererseits auf die Auswertung individueller Deutungen in qualitativen Interviews. Für beide Aspekte steht im Vordergrund mittels rekonstruktiver Verfahren entsprechende Deutungen zu explizieren. Ferner zielt diese Rekonstruktion von Deutungsmustern auch darauf ab die Intersektionalität von antisemitischen Diskriminierungen von Jüdinnen und Juden mit anderen Diskriminierungsformen genauer zu bestimmen und so mögliche Interaktionen herauszuarbeiten.

Verantwortlichkeit: