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Sozialwissenschaften

Aktuelles

Bericht zum parteienwissenschaftlichen Symposion 2022: Digitale Parteiendemokratie

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause hat das PRUF am 01. und 02. April 2022 die Tradition des alljährlichen parteienwissenschaftlichen Symposions wieder aufgenommen und in das Haus der Universität eingeladen. Im hybriden Veranstaltungsformat widmeten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik- und Rechtswissenschaft in fünf Podien dem Thema „Digitale Parteiendemokratie“. Nicht zuletzt der pandemiebedingte Digitalisierungsschub der Parteien und der fortwährende Bedeutungsgewinn der digitalen Medien boten einen gleichermaßen aktuellen wie dringlichen Anlass, die Chancen und Herausforderungen digitaler Willensbildung in der Gesellschaft, den Parteien und Parlamenten eingehend zu betrachten.
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Freie Seminarplätze SoSe 2022

In einigen Veranstaltungen der Bachelorstudiengänge am Institut für Sozialwissenschaften sind noch Plätze frei. Interessierte melden sich bitte direkt bei den Dozent*innen unter den im HIS-LSF angegebenen Mailadressen. LINK


Blog-Debatte „Das Recht der demokratischen Willensbildung“

Das Recht der Wahlen, Parteien und Parlamente bildet den Kern einer jeden Verfassungsordnung. Es regelt und lenkt nicht nur die grundlegenden Mechanismen demokratischer Willensbildung, sondern ist auch Schauplatz konkurrierender Vorstellungen von Staatlichkeit und Volkssouveränität. Trotz dieser herausragenden Bedeutung ist Parlamenten, Wahlen und Parteien in den Rechts- und Politikwissenschaften zuletzt jedoch spürbar weniger Aufmerksamkeit zuteilgeworden. Um dies zu ändern, beginnt heute auf dem Verfassungsblog eine Reihe von Blog-Debatten zum „Recht der demokratischen Willensbildung“, welche gemeinsam vom PRUF und der Stiftung Wissenschaft und Demokratie wissenschaftlich begleitet wird.

Die erste Blog-Debatte widmet sich dem Thema „Parteitage“ und fragt sowohl nach der tatsächlichen Bedeutung von Parteitagen in Zeiten von Digitalisierung und Mitgliederentscheiden als auch nach rechtlichen Anforderungen an neue Formate der innerparteilichen Demokratie.

Für rund eine Woche werden täglich neue Beiträge aus den Rechts- und Politikwissenschaften veröffentlicht. Die Beiträge der ersten Blog-Debatte können hier abgerufen werden.


Thomas Poguntke re-elected as ECPR Speaker of Council

Derzeit keine vakanten Stellen vorhanden.

Im Juni 2021 ist Prof. Dennis Spies unerwartet verstorben. In seinem Gedenken möchten wir auf drei Texte aufmerksam machen, die noch unter seiner Mitwirkung entstanden sind und nun veröffentlicht wurden:

Goerres, Achim/ Mayer, Sabrina J./ Spies, Dennis C, (early online, 2021): A New Electorate? Explaining the Party Preferences of Immigrant-Origin Voters at the 2017 Bundestag Election. British Journal of Political Science, 1-23.

Kumlin, Staffan/ Goerres, Achim/ Spies, Dennis C. (2021): Public Attitudes, in: Handbook of the Welfare State, hrsg. von Daniel Béland, Kimberly J. Morgan, Herbert Obinger, Christopher Pierson, Oxford: Oxford University Press.

Mayer, Sabrina J./ Goerres, Achim/ Spies, Dennis C. (2021): Die Wahlbeteiligung der Deutschen mit Migrationshintergrund – Befunde der Immigrant German Election Study (IMGES), in: Wahlen und Wähler. Analysen aus Anlass der Bundestagswahl 2017, hrsg. von Harald Schoen/ Bernhard Wessels, Wiesbaden: Springer, 81-96.

Das Institut für Sozialwissenschaften stellt sich vor

Am Institut für Sozialwissenschaften sind die Fächer Soziologie, Politikwissenschaft sowie Kommunikations- und Medienwissenschaft integriert – ein deutschlandweit einzigartiger Zusammenschluss, durch den die Wechselwirkungen zwischen Medien, Politik und Gesellschaft sowohl in der Forschung als auch in der Lehre abgebildet werden können.

Das Institut für Sozialwissenschaften bietet drei integrierte Studiengänge an: den BA Sozialwissenschaften - Medien, Politik, Gesellschaft, den MA Sozialwissenschaften – Gesellschaftliche Strukturen und demokratisches Regieren sowie den Master Politische Kommunikation. Zudem können Soziologie, Politikwissenschaft und Kommunikations- und Medienwissenschaft als Ergänzungsfächer im Rahmen eines Kombinationsstudiengangs studiert werden. Die Studiengänge zeichnen sich durch eine starke forschung- und praxisbezogene Methodenausbildung aus. Bestandteil dessen ist auch ein CATI-Telefonlabor.

Der BA Sozialwissenschaften – Medien, Politik, Gesellschaft, einer der ältesten Bachelorstudiengänge in Deutschland, wurde 2003 durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft als bester sozialwissenschaftlicher Reformstudiengang ausgezeichnet.

Das gesamte Studienprogramm des Instituts für Sozialwissenschaften hat wiederholt das Gütesiegel des Akkreditierungsrats erhalten und wird im Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) auf einem Spitzenplatz geführt. Auch im Forschungsranking des Wissenschaftsrats nimmt das Institut für Sozialwissenschaften mit seiner soziologischen Abteilung einen exponierten Platz ein. Das Institut ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft sozialwissenschaftlicher Institute.

Wir laden Sie herzlich ein, sich auf unseren Seiten umzusehen!


Infos für Studieninteressierte

Sie möchten sich für einen unserer NC-Studiengänge bewerben? Die nächste Bewerbungsphase zum Wintersemester 2021/22 startet im Sommer 2021. Genaue Fristen finden Sie rechtzeitig hier oder auf den zentralen Seiten.

NC-Auswahlgrenzen der Vorjahre können Sie hier einsehen.

Sowohl für das Bachelor- als auch für das Masterstudium bietet das Institut für Sozialwissenschaften unterschiedliche Optionen. Kern unseres Angebots sind die so genannten integrativen Studiengänge, bei denen die Perspektiven mehrerer Fächer zusammengeführt und durch Methoden- und Praxiselemente ergänzt werden: Der BA Sozialwissenschaften – Medien, Politik, Gesellschaft schafft sowohl wissenschaftlich als auch beruflich eine breite Qualifikationsbasis, an der die Masterstudiengänge MA Sozialwissenschaften – soziale Strukturen und demokratisches Regieren und MA Politische Kommunikation anknüpfen.

Neben den Integrationsstudiengängen bieten die Sozialwissenschaften so genannte Bachelor-Ergänzungsfächer an, die zusammen mit einem Kernfach aus der Philosophischen Fakultät studiert werden können.

Bachelorstudiengang
- BA Sozialwissenschaften - Medien, Politik, Gesellschaft
- Bachelor PPE - Philosophy, Politics and Economics

Masterstudiengänge
- MA Sozialwissenschaften - soziale Strukturen und demokratisches Regieren
- MA Politische Kommunikation

BA-Ergänzungsfächer
-
EF Kommunikations- und Medienwissenschaft
- EF Politikwissenschaft
- EF Soziologie

Promotion
-
Allgemeine Informationen

Hier finden Sie den Infozugang zu den weiteren Studiengängen am Institut.


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