Zum Inhalt springenZur Suche springen

Aktuelles

Stellenausschreibung: Zwei Stellen (100% Post-Doc; 65% Prae-Doc) im DFG-Projekt "Öffentliches Vertrauen in Wissenschaft und Vertrauen von Wissenschaftlern in die Öffentlichkeit" zu besetzen

Die gesamte Ausschreibung als PDF finden Sie hier.

Am Institut für Sozialwissenschaft der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sind zum 01.07.2021 die Positionen eines/einer

  • Wissenschaftlichen Mitarbeiter*in (100 % PostDoc, EG 13 TV-L)
  • Wissenschaftlichen Mitarbeiter*in (65 % PraeDoc, EG 13 TV-L)

zur Durchführung des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsprojektes „Öffentliches Vertrauen in Wissenschaft und Vertrauen von Wissenschaftlern in die Öffentlichkeit“ zu besetzen. Die Anstellung erfolgt zunächst befristet für die Dauer von dreißig Monaten


Projektbeschreibung:
Selten standen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler so sehr im Licht der Öffentlichkeit wie während der Corona Pandemie. Dabei geraten nicht nur wissenschaftliche Befunde ins Zentrum medialer Debatten, sondern auch die Logik wissenschaftlicher Erkenntnisproduktion und die beteiligten Persönlichkeiten selbst. Einige besonders sichtbare Wissenschaftler äußern offen die Befürchtung, zwischen Medienlogik, politischer Instrumentalisierung und wissenschaftlichem Auftrag regelrecht aufgerieben zu werden. Andere drängen geradezu ins Rampenlicht der Medien. Dieses Projekt geht der Frage nach, wie sich die Erfahrung der Pandemie langfristig auf die Bereitschaft von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen auswirkt, sich öffentlich zu engagieren und zu exponieren. Im Zentrum der Studie steht eine standardisierte Wissenschaftlerbefragung. Das Vorhaben wird als Verbundprojekt zusammen mit einem Forscherteam der Universität Mannheim (unter Ltg. von Prof. Dr. Matthias Kohring) bearbeitet.

Profil Praedoc:

  • Abgeschlossenes Master- oder Magisterstudium der Kommunikationswissenschaft oder einer anderen empirischen Sozialwissenschaft
  • Fundierte Kenntnisse der Methoden der empirischen Sozialforschung (quantitativ und/oder qualitativ)
  • Interesse an der Weiterqualifikation durch Promotion im Themenfeld des Projektes
  • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Teamfähigkeit und gutes Zeitmanagement

Profil PostDoc:

  • Promotion in Kommunikationswissenschaft oder einer anderen empirischen Sozialwissenschaft
  • Fachlicher Schwerpunkt im Bereich der Wissenschaftskommunikation, in der Regel durch Publikationen oder Vorträge nachgewiesen
  • Vertiefte Kenntnisse von Methoden der empirischen Sozialforschung, insbesondere von quantitativer Befragung und statistischer Datenanalyse
  • Fließende Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Fähigkeit, in Teams zu arbeiten und gutes Zeitmanagement

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an. Bewerbungen von Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung daher bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Die Heinrich-Heine-Universität vertritt das Prinzip Exzellenz durch Vielfalt. Sie hat die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet und erfolgreich am Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes teilgenommen. Sie ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert und hat sich zum Ziel gesetzt, die Vielfalt ihrer Mitarbeiter*innen zu fördern. Die Bewerbung geeigneter Schwerbehinderter und gleichgestellter behinderter Menschen im Sinne des SGB IX ist erwünscht.

Ihr Ansprechpartner bei Fragen ist Herr Prof. Frank Marcinkowski:
E-Mail: frank. marcinkowski@hhu.de; Telefonnummer: 0211 8112854.

Ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Motivationsschreiben, akademische Schriftprobe und Belege über akademische Abschlüsse) richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer 675553 bis zum 19. April 2021 bevorzugt in elektronischer Form an frank.marcinkowski@hhu.de

oder schriftlich an:

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Philosophische Fakultät
Institut für Sozialwissenschaften, Kommunikations- und Medienwissenschaft I
z. Hd. Prof. Dr. Frank Marcinkowski
Universitätsstr. 1


Neue Veröffentlichung im Bereich Politische Kommunikation

Marcinkowski, F. (2020). Systemtheorie und politische Kommunikation. In I. Borucki, K. Kleinen-von-Königslöw, S. Marschall, & T. Zerback (Hrsg.) Handbuch Politische Kommunikation. Wiesbaden: Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-658-26242-6_5-1


Erste Ergebnisse des Meinungsmonitor Künstliche Intelligenz [MeMo:KI]

Seit Anfang Mai untersucht der Meinungsmonitor Künstliche Intelligenz [MeMo:KI] alle zwei Wochen die Einstellung der Bevölkerung zu KI-Fragen. Wie intensiv setzen sich die Bürgerinnen und Bürger mit dieser Technologie auseinander? Wie wird der Einsatz von KI in verschiedenen Anwendungsfeldern bewertet? Und welche Bedeutung hat KI für zukünftige Wahlentscheidungen? Erste Daten der Bevölkerungsbefragungen des MeMo:KI sind nun auch in einer Beta-Version des interaktiven Dashboards einsehbar.

Im Rahmen der regelmäßigen Befragungen werden neben den wiederkehrenden Fragen auch immer wieder Spezialthemen aufgegriffen. Aktuell beschäftigt die gesamte Gesellschaft die Corona-Pandemie. Weltweit werden verschiedene KI-Anwendungen für den Kampf gegen das Virus entwickelt oder sind bereits im Einsatz. Auch in Deutschland sind einige der technologischen Lösungen denkbar. Doch wie sieht es mit der Akzeptanz in der Bevölkerung für solche Anwendungen aus? Dazu wurden Mitte Mai und Juni etwa 2.000 Personen befragt. Bei den meisten Anwendungen zeigen sich teils deutlich höhere Zustimmungswerte als bei einer unspezifischen Abfrage der Verwendung von KI im Gesundheitswesen. Gerade in der Anti-Corona-Forschung wird ein Einsatz von einer breiten Mehrheit unterstützt: Dreiviertel der Befragten befürworten die Verwendung von KI in der Erforschung von Wirkstoffen. Weniger Zustimmung gibt es für Anwendungen, die näher in die Privatsphäre der Menschen rücken oder existenzielle Fragen klären sollen. Für weitere Informationen können Sie gerne in unserem Factsheet nachlesen oder uns direkt über memoki@hhu.de kontaktieren.


Neue Veröffentlichung im Bereich Politische Online Kommunikation

Marcinkowski, F. & Dosenovic, P. (2020). From incidental exposure to intentional avoidance: Psychological reactance to political communication during the 2017 German national election campaign. New Media & Society.https://doi.org/10.1177/1461444820902104


Erfolgreicher Projektantrag zum "Meinungsmonitor Künstliche Intelligenz" beim Center for Advanced Internet Studies

Im Rahmen des vom Center for Advanced Internet Studies (CAIS) iniziierten Forschungsinkubators haben Prof. Dr. Frank Marcinkowski und Christopher Starke erfolgreich Mittel für die Entwicklung des "Meinungsmonitor Künstliche Intelligenz" (MeMo:KI) eingeworben. Das Projekt ist zunächst auf 15 Monate (Januar 2020 bis März 2021) angelegt und wird neben den Projektleitern von Kimon Kieslich sowie Pero Dosenovic bearbeitet.

Weithin unbestritten werden Technologien, die unter dem Begriff Künstliche Intelligenz verhandelt werden, zu einem tiefgreifenden Wandel der Gesellschaft führen, wie er bereits in einzelnen Teilen zu beobachten ist. Der Ausgestaltung dieses Wandels nehmen sich bislang vor allem Wirtschaft und technologieentwickelnde Wissenschaften an, deren Innovationskraft vor allem ökonomischen Interessen entspringt. Im Hinblick auf sozial- und demokratieverträgliche Technikgestaltung bedarf es jedoch auch einer aktiven Zivilgesellschaft. Der Untersuchung des Umgangs ebendieser mit der Technologie widmet sich der MeMo:KI.

Durch eine kontinuierliche Beobachtung öffentlicher und veröffentlichter Meinung wird eine Erklärung der Substanz vorherrschender Meinungen zu Künstlicher Intelligenz sowie der Prozesse der Meinungsbildung und -änderung ermöglicht. Auf Grundlage von Befragungsdaten, einer systematischen Beobachtung des Mediendiskurses sowie der Kommunikation von Expert*innen in Social Media können beispielsweise Agenda Setting und Framing-Prozesse abgebildet werden. Die Ergebnisse werden der breiten Öffentlichkeit auf einer interaktiven Plattform zur Verfügung gestellt, sodass die Gesellschaft die Möglichkeit hat, Ihren eigenen Umgang mit der Thematik zu beobachten.


Mitarbeiter des Lehrstuhls mit einem Beitrag auf der Conference on Fairness, Accountability, and Transparency der Association for Computung Machinery (ACM FAT*)

Vom 27. bis 30. Januar 2020 findet die zweite Conference on Fairness, Accountability and Transparency der ACM in Barcelon, Spanien statt. Der Lehrstuhl ist mit einem Beitrag auf der Computer Science Konferenz mit interdisziplinären Fokus vertreten:

Marcinkowski, F., Kieslich, K., Starke, C. & Lünich, M. (2020, in Druck). Implications of AI (Un-)Fairness in Higher Education Admissions: The Effects of Perceived AI (Un-)Fairness on Exit, Voice and Organizational Reputation. Proceedings of the Conference on Fairness, Accountability, and Transparency of the Association for Computing Machinery (ACM FAT*).  https://doi.org/10.1145/3351095.3372867.

Der Beitrag wird zudem als Conference Proceeding zum Download zur freien Verfügung stehen.


Mitarbeiter des Lehrstuhls mit zwei Beiträgen auf der General Conference of the European Consortium for Political Research (ECPR) in Worclaw

Vom 04. bis 07. September 2019 findet die diesjährige General Conference der ECPR in Worclaw, Polen statt. Der Lehrstuhl ist mit insgesamt zwei Beiträgen auf der europäischen Konferenz für Politikwissenchaften vertreten:

Kieslich, K., & Marcinkowski, F. (2019, September). Involuntary Media Populism – How German Mainstream Media Inadvertently Facilitate Populist Movements by Evoking Fear and Anger. Presentation at the Annual General Conference of the European Consortium for Political Research (ECPR) in Wroclaw (04.-07.09.2019).

Kieslich, K., Marcinkowski, F., & Starke, C. (2019, September). Do not Trust the Elite! – Correlates Among Populist Attitudes and Trust in Politics and Media in Four Western-European Countries. Presentation at the Annual General Conference of the European Consortium for Political Research (ECPR) in Wroclaw (04.-07.09.2019).


Neue Veröffentlichung im Bereich Sport & Medien

Lünich, M., Starke, C., Marcinkowski, F., & Dosenovic, P. (2019). Double Crisis: Sport Mega Events and the Future of Public Service Broadcasting. Communication & Sport. https://doi.org/10.1177/2167479519859208


Mitarbeiter des Lehrstuhls mit drei Beiträgen auf der 69. Jahrestagung der ICA in Washington D.C. vertreten

Vom 24. bis 28. Mai 2019 findet die 69. Jahrestagung der International Communication Association (ICA) in Washington D.C. statt. Der Lehrstuhl ist mit insgesamt drei Beiträgen auf der größten internationalen Konferenz für Kommunikationswissenschaftler*innen vertreten:

Dosenovic, P., & Marcinkowski, F. (2019, Mai). From Incidental Exposure to Intentional Avoidance: Psychological Reactance to Political Communication During the 2017 German National Election Campaign. Präsentation auf der 69. Annual Conference of the International Communication Association (ICA) in der Interest Group Political Communication in Washington, D.C. (USA) (24.-28.05.2019).

Geise, S., Hänelt, M., & Dosenovic, P. (2019, Mai). What Follows "Fake News"? Effects of Alleged "Fake News" Perception on Self- and Social-Related Follow-Up Participation. Präsentation auf der 69. Annual Conference of the International Communication Association (ICA) in der Interest Group Mass Communication in Washington, D.C. (USA) (24.-28.05.2019).

Hase, V., Kieslich, K., & Engelke, K. (2019, Mai). The Things We Fear – Using Automated Content Analysis to Uncover How UK and US Media Construct Fear over Time (1990-2017). Präsentation auf der 69. Annual Conference of the International Communication Association (ICA) in der Interest Group Journalism Studies in Washington, D.C. (USA) (24.-28.05.2019).


Mitarbeiter des Lehrstuhls mit zwei Beiträgen auf der 64. Jahrestagung der DGPuK in Münster vertreten

Vom 9. bis 11. Mai 2019 findet die 64. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) in Münster statt. Der Lehrstuhl ist mit insgesamt zwei Beiträgen auf der Tagung vertreten:

Hase, V., Engelke, K., & Kieslich, K. (2019, Mai). Angst vor Terror, Klimawandel & Arbeitslosigkeit? Eine automatisierte Inhaltsanalyse von Themen und Trends im Kontext von Angst in den Medien. Präsentation auf der 64. Jahrestagung der DGPuK in Münster (09.-11.05.2019).

Wiencierz, C., & Lünich, M. (2019, Mai). Vertrauen in Open Data zur Überbrückung des Data Divides. Präsentation auf der 64. Jahrestagung der DGPuK in Münster (09.-11.05.2019). 


Erfolgreicher Drittmittelantrag im Rahmen der Forschungsinitiative "Künstliche Intelligenz - Ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft von morgen" der VolkswagenStiftung

Im Rahmen der Forschungsinitiative "Künstliche Intelligenz - Ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft von morgen" der VolkswagenStiftung, konnte ein Planning Grant für insgesamt neun Monate eingeworben werden. Das interdisziplinäre Projekt Fair Artificial Intelligence Reasoning (FAIR) soll die Integration von Fairness-Konzepten in die Programmierung von künstlicher Intelligenz erörtern und untersuchen, inwiefern diese einen Einfluss auf die Legitimitätswahrnehmung von algorithmisch getroffenen Entscheidungen hat. Als Anwendungsbeispiel werden Anwendungen im Hochschulbereich herangezogen. Gemeinsam mit Kollegen aus der Soziologie und der Informatik wird im Rahmen des Planning Grants ein Vollantrag erstellt. Für das Projekt konnten mit Janine Baleis und Birte Keller zwei neue Projektmitarbeiterinnen am Lehrstuhl gewonnen werden.


Erfolgreich abgeschlossenes Promotionsverfahren von Christopher Starke

Am 30. August 2018 hat Herr Christopher Starke erfolgreich seine Dissertation mit dem Titel "United in Diversity? The Effects of Media Identity Framing on Individual European Solidarity" verteidigt und wurde mit der Note magna cum laude geehrt. Wir gratulieren Christopher Starke herzlich und freuen uns mit ihm als PostDoc am Lehrstuhl weiterhin zusammenarbeiten zu dürfen.


Neue Veröffentlichung im Bereich Digitale Gesellschaft

Lünich, M., & Marcinkowski, F. (2018). Der Facebook-Datenskandal im Spiegel der öffentlichen Meinung. Précis für das Düsseldorfer Institut für Internet und Demokratie (DIID). Abrufbar unter (Download)https://diid.hhu.de/wp-content/uploads/2018/08/DIID-Precis_L%C3%BCnich_Marcinkowski.pdf

Verantwortlichkeit: